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04.09.2022

Traumhaftes Triathlon-Wochenende am Maschsee

Beste Bedingungen – tolle Zuschauerkulisse; knapp 2.000 Aktive am Start

„Ein rundum gelungenes Wochenende voller sportlicher Highlights und in einem einzigartigen Ambiente“ – Carsten Krebs vom Veranstalter eichels: Event konnte nach dem 15. Hannover Triathlon ein uneingeschränkt positives Fazit ziehen: „Wir haben sowohl von den Eliteathleten, als auch von den Breitensportlerinnen und Sportlern nur positives Feedback erhalten und sind in jeder Hinsicht mehr als zufrieden.“
Sonnabend setzten bei den Deutschen Meisterschaften „Altmeister“ Christian Haupt und Lena Brunkhorst zwei Lokalmatadoren von Hannover 96 mit dem Gewinn der Bronzemedaillen erste Achtungszeichen. Während Haupt in 1:52:25 lediglich Simon Müller aus Lübeck (1:50:28) und den Plauener Philipp Dressel-Putz (1:50:45) ziehen lassen musste, erwiesen sich bei den Frauen nur die neue Titelträgerin Jenny Jendryschik (Hamburg; 1:59:34) und Hannah Arlom (Emsdetten; 2:00:43) schneller als Brunkhorst (2:03:50).
Geschichtsträchtig zeigte sich im Anschluss das Finale der 1. Bundesliga, wo Seriensieger Buschhütten sich nach neun Titelgewinnen in Folge dem Team der SG Potsdam um die frischgebackene zweifache Vize-Europameisterin Laura Lindemann beugen musste. „Das bedeutet uns so viel“ strahlte Schlussläuferin Jule Behrens im Ziel stolz: „Ich denke, wir haben heute Geschichte geschrieben und etwas ganz Besonderes geleistet“. Lindemann war vor allem von der tollen Kulisse beeindruckt: „Das Ambiente und die Zuschauer an der Strecke haben ganz klar die Note eins plus mit Sternchen verdient!“
Der Showdown der Herren verlief nach dem Motto „Das Imperium schlägt zurück“. Mit den beiden Hannoveranern Jonas Schomburg und Justus Nieschlag, sowie dem Deutschen Meister Lasse Lührs und Maximilian Sperl tilgte das EJOT Team TV Buschhütten die Schmach des Titelverlustes im Vorjahr und schwang sich mit einem souveränen Tagessieg zurück auf den Thron. „Ein supergeiles Rennen“, jubelte Nieschlag, der auf der Radstrecke konsequent aufs Tempo drückte und Sperl an seinem Hinterrad von der Konkurrenz wegzog um seinen Teamkollegen dann mit großem Vorsprung auf die Laufstrecke zu schicken. „Ich habe echt gelitten am Hinterrad von Justus“, gestand Sperl: „Aber letztlich ist die Taktik komplett aufgegangen.“
Am Sonntag kamen nach dem Volkstriathlon (Sieger Philipp Fahrenholz / Hannover 96 und Franziska Jeschke) die Akteure der 2. Bundesligen zu ihrem Einsatz. Hier sicherten sich die Herren des KTT Team Köln und die Damen vom Team Berlin im Norden, und der DSW Darmstadt (Herren), sowie der TSV Amicitia Viernheim im Süden die Tagessiege. Den Gastgebern von Hannover 96 gelang mit dem dritten Platz im Tagesklassement noch der Sprung von Rang Sieben auf Platz vier der Gesamtwertung. Beide Teams aus Berlin im Norden, sowie die Damen aus Viernheim und die Darmstädter Herren sicherten sich das Aufstiegsrecht in die erste Bundesliga. 
„Ein maximal beeindruckendes Event“, lobte auch Hannovers 1. Stadtrat Axel von der Ohe das Vielseitigkeitsspektakel im Herzen der Landeshauptstadt das knapp 2.000 Aktive auf die unterschiedlichen Strecken gebracht hatte: „Hannover hat einmal mehr gezeigt, dass es eine Sportstadt ist und bleibt!“ Ein Lob, in das auch Regionspräsident Steffen Krach einstimmte: „Ein Riesenrespekt vor allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aber auch dem Veranstalter – Es hat schlichtweg einfach einen Riesenspaß gemacht die Begeisterung hier mitzuerleben.“